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2/21/2013



MIDI-Controller: Anstelle des 24 Mhz-Quarzes kann hier auch ein solcher von 12 oder 6 Mhz verwendet werden. Die software ist entsprechend anzupassen:
Load & Reload-value für timer_1 (baudrategenerator) TL1, TH1:
24'000'000 : #0FCH - getestet
12'000'000 : #0FEH ( ungetestet)
  6'000'000 : #0FFH ( ungetestet)


Seriell-Controller: Anstelle des 14'745'600 Hz- Quarzes kann auch ein solcher mit 1.5-facher (22'118'400 Hz) oder halber Frequenz (7'372'800 Hz) angewendet werden. Der legendäre und aus jedem weggeworfenen Motherboard auszulötende 14'318'180-Quarz würde vermutlich auch funktionieren, da er nur knappe 3% unter der erwarteten Soll-baudrate liegt
Load & Reload-value für timer_1 (baudrategenerator) TL1, TH1:
22'118'400 : #0FDH ( ungetestet)
14'745'600 : #0FEH - getestet
(14'318'180: #0FEH = -2.9% ungetestet)
  7'372'800 : #0FFH ( ungetestet)


Es braucht einen hochwertigen, schnellen Optokoppler. Bewährt haben sich der PC900 oder der 6N136.
Der Print ist an sich ist für den 6-beinigen PC900 ausgelegt, wobei pins 1 & 8 eines eingelöteten 8-pol-Sockels unbelegt bleiben. Man kann aber auch den 8-beinigen 6N136 einsetzen - allerdings nur mit chirurgischem Eingriff ! Beim 6N136 müssen die Zuleitungen zu den Pins 5/6 vertauscht werden. Der print ist hierzu vorgesehen und man kann die Zuleitungen einerseits mit einem Japanmesser auftrennen und dann jeweils wieder übers Kreuz verlöten.
Die Spannungsversorgung kann den verfügbaren Möglichkeiten angepasst werden. Werden 5V direkt von einem USB- oder PS2-Anschluss bezogen, so erübrigt sich der Spannungsregler 7805 mit seinen 2 Elkos
Die Zahlen bei den Anschlussreihen beziehen sich auf die Stiftnummer des jeweils anzuschluiessenden Steckers/Buchse
Die Vorwiderstände der Leuchtdioden müssen je nach Farbe der verwendeten LED entsprechend angepasst werden.

2/19/2013

Reparatur eines PD160-Wechselrichters IRFZ48N


Die 12-Volt-Anschlüsse sind auf der Platine relativ große Leiterflächen. Die äußere Leiterfläche ist Masse, die innere  12 V. Die Eingangsspannung wird mit 2 Kondensatoren (Elkos) gepuffert.

Mit den beiden Leistungstransistoren an der rechten Seite des Kühlblechs (IRFI1010N) wird in der Primärspule des Trafos eine Wechselspannung von ca. 50 KHz (rechteckförmig) erzeugt. Dann wird diese Spannung auf ca. 300 V (ungeregelt) transformiert und gleichgerichtet. Die Masse ist mit der Masse auf der Primärseite des Trafos verbunden. Diese Spannung wird mit 3 Elkos gepuffert.

Letztendlich wird die erzeugte Spannung durch 4 als H-Brücke geschaltete Leistungstransistoren (IRFI740G) als Wechselspannung auf den Ausgang gegeben. Die Spannung ist ungefähr rechteckförmig, und wird über Pulsweitenmodulation geregelt. Die positiven und negativen Pulse der Ausgangsspannung sind nicht jeweils eine halbe Periodendauer (10 ms) lang sondern entsprechen kürzer, um im Mittel auf die korrekte Netzspannung zu kommen. Dies lässt sich dadurch feststellen, dass die Pulsdauer sich ändern, wenn man die Eingangsspannung des Wechselrichters ändert.

Der relevante Teil der Schaltung ist ungefähr folgendermaßen aufgebaut:




Nach einigen Messungen stellten sich die Transistoren, die den Hauptbestandteil des Zerhackers bilden, als defekt heraus. Es handelt sich um Transistoren vom Typ IRFI1010N. Ein Ersatztyp ist IRFZ48N. Nach Austausch der Transistoren funktionierte der Wechselrichter wieder ordnungsgemäß.

Warnung: die im Original verbauten Transistoren haben ein Kunststoffgehäuse. Werden sie durch Transistoren mit Metallgehäuse ersetzt, ist unbedingt auf Isolation jeden einzelnen Transistors gegen den Kühlkörper zu achten. Da der Kühlkörper mit Masse verbunden ist, sind sonst größere Schäden wahrscheinlich, außerdem kann es passieren, dass Hochspannung am Kühlkörper anliegt.

2/02/2013

CPU-Thermometer Übertakten ohne Überhitzen




Wer die CPU seines PC übertaktet, lebt in ständiger Angst vor deren Hitzetod. Eine permanente Überwachung der CPU-Temperatur beruhigt die Nerven ungemein ...
Wer aus einem älteren PC etwas mehr an Geschwindigkeit herauskitzeln will, kann versuchen, die CPU und/oder die peripheren Bauteile mit einer höheren Taktfrequenz zu betreiben als vom Hersteller vorgesehen. Dazu muß kein neuer Quarz eingelötet, sondern einfach ein paar Jumper (in üblicherweise zwei Jumper-Blöcken) auf dem Motherboard umgesteckt werden. An einem stellt man den Systemtakt (zum Beispiel auf 50, 55, 60 ... MHz) ein, der für den gesamten Chipsatz gilt, am zweiten einen Multiplikator (1,5 2 2,5 3). Aus externem Takt und Multiplikator berechnet sich die CPU-Taktfrequenz.


Elko C2 ist falsch gepolt gezeichnet. Der Minuspol muss an Pin 26 von IC2 liegen und der Pluspol an Masse. Bei dem als Diode geschalteten Transistor T1 muss die Basis natürlich mit dem Kollektor verbunden sein und nicht mit dem Emitter.
Der im Text als Alternative für den ICL7107CPL angegebene ICL7106CPL ist keine Alternative, weil er sich nur für LC-Displays eignet. Die CPU-Thermometerschaltung funktioniert nur mit dem ICL7107CPL und Displays mit gemeinsamer Anode .